• Autor: Sławomir Mrożek
  • Regie: Tadeusz Galia, Jutta Ziemke
  • Kostüme: Jutta Ziemke
  • Bühnenbild: Tadeusz Galia

  • Ton und Licht: Krzysztof Grenke, Mansour Karampoor
  • Bühnenbau: Melanie und Mario Tuletzki, Thomas Plath, Marek Wilde
  • Fotos: Jens Matthießen
  • Verlag: Diogenes, Zürich
  • Dauer: cá zwei Stunden mit Pause
  • Premiere: 19. Januar 2017

  • aa Tadeusz Galia
  • xx Astrit Geci

aa, der Intellektuelle, und xx, der Gastarbeiter, teilen sich einen Kellerraum als Unterkunft und gehen sich nach Kräften auf die Nerven. Zwar sind sie beide Emigranten, doch sind die Verbindungen zwischen dem politischen Flüchtling und dem sich für materiellen Wohl­stand abschuftenden bäuerlichen Gastarbeiter nur allzu brüchig. Am Silvesterabend kommt es zum Showdown.

»Das groteske Spiel von der Einsamkeit in der Fremde ist auch eine Parabel über die Wurzeln von Gewalt. Ein Stück Aufklärungstheater, das für Verständnis in Not geratener Ausländer wirbt.« Berliner Zeitung

»Mrożek ist Humorist - also meint er es beson­ders ernst. Er ist Satiriker - also verspottet er die Welt, um sie zu verbessern. Er ist Surrealist - also geht es ihm um die Wirklichkeit, die er mit über­wirklichen Motiven verfremdet, um sie zu ver­deutlichen. Er ist ein Mann des Absurden — also zeigt er das Widersinnige, um die Vernunft zu provozieren.« Marcel Reich-Ranicki

Sławomir Mrożek wurde 1930 in Borzęcin bei Krakau geboren. Emigranten (1974) 1957 erschien sein erstes Buch mit satirischen Erzählungen unter dem Titel Der Elefant. Tango und andere seiner Theater­stücke erlangten Weltruhm. 1968 beantragte Mrożek in Paris politisches Asyl. Nach langen Jahren in Mexiko kehrte er 1996 nach Polen zurück. Seit 2008 lebte Mrożek neuerlich in Südfrankreich: er starb am 15. August 2013 in Nizza

Wikipedia: Mit den Mitteln des absurden Theaters kritisiert er mit griffigen Pointen das Leben in einer Gesellschaft, das geprägt ist von der Kontrolle durch die Polizei, eine Partei, den Staat und seine Bürokratie. Dem Theater, durch das er Weltruhm erlangte, blieb er treu. Er galt bei den polnischen Kultur-Oberen als einer der Vorzeige-Intellektuellen. Als Reaktion auf die Niederschlagung des Prager Frühlings beantragte er 1968 politisches Asyl in Frankreich, wo er sich auch vorläufig niederließ. Vor seiner Rückkehr nach Polen 1996 verbrachte er noch sechs Jahre in Mexiko.

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